AnleitungAnalysisAnalysis 1
Alternierende Reihen: Leibniz, absolute und bedingte Konvergenz.
Trenne konsequent die ursprüngliche Reihe von der Betragsreihe und entscheide so zwischen absoluter, bedingter und fehlender Konvergenz.
Drei mögliche Ergebnisse
| Prüfung | Ergebnis |
|---|---|
| die Betragsreihe konvergiert | absolut konvergent |
| die Reihe konvergiert, die Betragsreihe divergiert | bedingt konvergent |
| divergiert | nicht konvergent |
Leibniz-Schema
Für prüfe:
- .
- ab einem Index.
- .
Dann konvergiert die alternierende Reihe.
Beispiel mit Logarithmus
Untersuche
| Prüfung | Rechnung |
|---|---|
| Positivität | für |
| Monotonie | wächst, also fällt |
| Nullfolge | , daher |
| Leibniz | ursprüngliche Reihe konvergiert |
Für absolute Konvergenz betrachten wir . Für große n gilt und damit
Die harmonische Reihe divergiert; also divergiert die Betragsreihe nach dem Minorantenkriterium. Die ursprüngliche Reihe ist bedingt konvergent.
Restabschätzung bei Leibniz
Für die Summe s und die N-te Partialsumme gilt
Will man den Fehler kleiner als , genügt die Wahl .
Fehlercheck
- Ein wechselndes Vorzeichen allein genügt nicht; Betrag muss gegen null gehen und schließlich fallen.
- Absolute Konvergenz wird an der Betragsreihe, nicht am Vorzeichenmuster entschieden.
- Für endliche Änderungen am Anfang bleibt das Konvergenzverhalten gleich.
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